Egal ob aus ethischen, gesundheitlichen oder sonstigen Gründen (und davon gibt es viele!) – immer mehr Menschen entschließen sich dazu, fleischlos zu leben. Heute sind es in Deutschland bereits rund 10%.

Zu den verschiedenen Formen des Vegetarismus gehören beispielsweise:

  • Ovo-Lakto-Vegetarier (Milch und Eier erlaubt)
  • Lakto-Vegetarier (Milch erlaubt)
  • Pesco-Vegetarier (Milch, Eier, gelegentlich Fisch)
  • Veganer (lehnen sämtliche Nahrung ab, die von Tieren stammt – auch Honig)

Ob eine vegetarische Ernährung tatsächlich gesünder ist als die Nahrung der Mischköstler, ist stark umstritten. Viele behaupten nach wie vor hartnäckig, dass Vegetarier von diversen Mangelerscheinungen geplagt seien. Dabei ist längst nachgewiesen, dass sich Vegetarier sehr gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen können. Sie müssen nur verstärkt darauf achten, welche Lebensmittel sie zu sich nehmen. Dabei kann ein Ernährungsplan, sowie eine speziell konzipierte vegetarische Diät helfen.

Worauf muss man bei einer vegetarischen Ernährung achten?

Woraus muss ein Vegetarier bei der Ernährung achten?

Nach wie vor halten sich viele Vorurteile, dass Vegetarier an bestimmten Nährstoffmängeln leiden. Dazu gehören beispielsweise Eisen, Eiweiß und Vitamin B12. Doch in der Regel ist die Vitalstoffversorgung bei Vegetariern sogar besser als in der Allgemeinbevölkerung. Dafür muss man bei einer vegetarischen Ernährung allerdings auf die ein oder andere Einschränkung achten.

Dazu gehört beispielsweise, dass man während oder direkt nach einer Mahlzeit möglichst kein Kaffee oder schwaren Tee trinken sollte, da diese die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung vermindern. Ansich kann Eisen aber sehr gut aus rein pflanzlicher Kost aufgenommen werden, denn insbesondere Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Aprikosen, Nüsse und Samen gelten als sehr eisenreich. Wer zusätzlich ein Glas Vitamin-C-haltigen Apfel- oder Orangensaft zum Essen trinkt, kann das Eisen noch besser aufnehmen und verwerten.

Wer fast keine tierischen Produkte zu sich nimmt, könnte nach einer längeren vegetarischen bzw. veganen Ernährungsperiode tatsächlich an einem Vitamin B12-Mangel leiden. Hier eignen sich spezielle Vitamin-B12-Präparate aus der Apotheke, die die Speicher des Körpers schnell wieder auffüllen. Diejenigen, die allerdings mehrmals pro Woche Milch und Milchprodukten, sowie gelegentlich Eier in ihre Ernährung integrieren, sind mit dem wichtigen B-Vitamin bestens versorgt.

Vor einem Eiweißmangel muss sich allerdings kein Vegetarier fürchten. Tatsächlich ist die Eiweiß-Aufnahme des Durchschnittsbürgers eher zu hoch als zu gering. Daher kann eine geringere Aufnahme von Proteinen für einige Menschen sogar gesundheitsföderlich sein. Zudem lässt sich die Menge des täglich benötigten Eiweißes bereits mit rein pflanzlichen Lebensmitteln wie Linsen, Bohnen, Kartoffeln, Sojaprodukten, Nüssen und Vollkornprodukten sehr gut decken.

Weitere Infos rund um eine ausgewogene vegetarische Ernährung, einen Ernährungsplan für Vegetarier zum Abnehmen, sowie eine Auflistung der Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung findest du unter den folgenden Links: